Fünf Frauen mit nahezu derselben Affinität zu Sprudel, Männern und Handtaschen. Fünf Frauen im Termin-Dschungel zwischen Elternabend, Meeting und Blind-Date. Die Prosecco-Connection. Ein Alltags-Blog. Es begann im März 2008 …

Nun, im Grunde sind es mehr als jene fünf. Doch diese sind der Innere Zirkel, der (gar nicht harte) Kern einer zauberhaften Ladiesrunde, deren banale ebenso wie außergewöhnliche Erlebnisse mitunter zu köstlichen Stories werden.

Egal ob vorm Regal mit Duschcremes, im Bürolift, am Muttertag oder während des Mädelswochenendes bekommen wir Einblick in die Lebenswelten der Frauen auf ihrem Weg in den Supermarkt, beim Flirten oder Aufzug-Fahren.

Denn eine davon bin ich. Eine energiegeladene, lässige und durchaus mutige Frau. Lifestylejournalistin und Alleingroßzieherin, die beschlossen hat, neben Promis, Politikern und Karrieristen nun auch noch den eigenen (und den ihrer Freundinnen) Alltag zu dokumentieren.

Die weiteren Hauptakteurinnen

die Psychologenbeste – Seelenklempnerin von Beruf mit Hang zu Kurzzeitbeziehungen, Schlagern und schrägen Auftritten, stets gut dekolletiert

die Penthousefee – elegant-sanftes und italophiles Wesen aus gutem Haus, das aber so was von die Sau raus lassen kann und vorzugsweise beim Tanzen wild die blonde Lockenmähne schwenkt; mit einem Händchen fürs Einrichten und Empfangen

die Marketing-Madonna – die G’stopfeste von allen. Ein überirdisch schönes und überdrehtes Ding, das Männer zur Vor-, Haupt- und Nachspeis’ verzehrt und selten denselben zweimal.

die Haute-Volée-Verwöhnte – ähnliches Kaliber wie die Marketing-Madonna, was den permanenten Ausgleich des Hormonhaushalts betrifft. Vollbusig und eloquent, ist gern und stets mit dem Werbeweib auf Pirsch.

Weitere Personen, die regelmäßig vorkommen: die Lehrerzauberin, die Animalische, weitere werden in den jeweiligen Stories erwähnt, die aus meiner super-subjektiven Sicht erzählt werden.

Wie alles begann …

Nicht, dass mir als alleinerziehende Mutter zweier recht reger Söhne und dem Manchmal-Rund-um-die Uhr-Redaktions-Job jemals der Tag zu lang wäre. Nein, aber gerade diese beiden Buben, im kompakten Alter von 7 und 9, verleiten mich seit ihrer Geburt, eigentlich bereits seit ihrem Entstehen dazu, Erlebnisse mit Ihnen aufzuschreiben.
Sie für mich, aber auch für sie, fest zu halten. (Ich hoffe zumindest, dass sie’s in zehn Jahren erheiternd finden nachzulesen, womit sie ihre Mama und sich selbst auf Trab gehalten haben.)
Täglich überzeugen sie mich davon, dass es – abgesehen von meinem eigenen nicht unbeträchtlichen Einfallsreichtum, meiner Energie und diversen Entgleisungen – mit den beiden aufregender, spannender, anstrengender, nervenaufreibender, lustiger, vor allem aber viel viel schöner ist!
Weshalb ich mich spät, aber doch dazu entschlossen habe, gelegentlich Bonmots und Begebenheiten zu notieren. Es begann im März 2008 und endete 2013 …

März 2008