Sternenstaub.

Manchmal seh ich ihn noch.
Wie er glitzert, wie er prickelt,
sich in Winzigkeiten zerstückelt,
um gleich darauf als großes Ganzes
herniederzusinken, dazuliegen
und erneut in der Unendlichkeit zu zerstieben.

Sternenstaub.

Manchmal spür ich ihn noch.
So sanft, so zart, so hell, so licht
so strahlend bunt und doch so weißichnicht.
So wie dort, nicht wie hier
so wie fern an meinem Ort, wo wir
Unendlichkeit leben, fühlen, spüren, sind.
Jedes einzelne Sternenkind.

Sternenstaub.

Mai 2019