Man nehme: Zwei lustvolle Ladies (die Engelsgleiche und mich ;-)))). Einen messerscharfen Lover mit einem heißem Hintern in brilliant white (der Nissan 370Z). Begebe sich in dieser famosen Formation gen Süden. Und erlebe Situationen, die man sonst nur als VIP am Red Carpet erlebt … ein Rückblick ins Jahr 2010 und ein Halleluhja auf Hintern.

Mit einem Nissan 370Z mit heißem weißen Hinterteil gen Süden? – Du wirst fotografiert, beobachtet, ja sogar verfolgt. Wiewohl das bei 331 PS für manche Aufdringliche ein bisserl schwierig war. Um nicht zu schreiben: Sie konnten uns kreuzweise…

1. Warum Chiropraktiker Hochsaison hatten

Ich selbst kenne diese typischen Headmoves. Allerbestens. Wenn Du unerwartet einen gloriosen (Halb)Gott erspähst. Ein schneller seitlicher Schlenkerer. Begleitet vom obligatorischen „pfoooaahh“, „wooowww“ oder auch „Bist du….“. Denn von wegen „es kommt nur auf den Charakter an“.

Nein, nein!, also Kerle müssen frau schon auch gefallen! Motorische Macker natürlich erst recht.

Got you, Babe.

Got you, Babe.

Scharf und prominent vom Tor geparkt, punktete der Perlmuttschimmernde (Nissan 370 Z) von der ersten Sekunde an. „A Waaahnsinn, schaut der super aus!!“, begrüßte und enterte die Engelsgleiche den Spitzensportler.
Und verbreitete sogleich via sms, auf welch geile Art und Weise wir gen Südburgenland zum Test-Wellness-Weekend ins Larimar-Hotel (www.larimarhotel.at, sehr schöner Wellness- und Spabereich!) reiten würden.

Mit Auffälligkeitsfaktor 200 glitten wir aus der Stadt.
Denn nicht nur antlitzmäßig erinnert der 370Z ein wenig an eine Viper.

Er schlängelte sich entsprechend majestätisch und elegant durch die City. (Die Siebengangautomatik hat hierzustadt sehr wohl ihre Vorteile. Wiewohl ich für mich allein und auf freier Wildbahn Handschaltung und (juhuuu!) Schaltwippen vorziehe. Das hat so was Schumi-mäßiges… Petra goes F I …)

Im freitagnachmittäglichen Stau auf unseraller A23 wurden wir dann gebührend beglotzt. Ausnahmslos alle, ob selbst sportlich bestückt oder eher in unauffälliger Panier, reihten sich in die Kategorie der Wendehälse und Kopfluxierer. Ältere, mittelalte und junge Semester.
Und alle hatten das Nachsehen.
Auf seinen A…..llerwertesten.

Must Have Hintern. Diese Hüften. Diese Muskeln. Diese Linien. Haaacchhhh….

2. Ein Halleluhja auf Hintern

Denn kaum lichtete sich der Stau, zischte die Giftschlange ab. Mit ihrem Sex…äähhhm….Sechszylinderherz. Von 0 auf 100. In 5,3. Deutlich drückt’s dich da in die orangen Wildleder-Sportsitze. Während Dir Amy Winehouse via Bose Sound System ihre „Rehab“ in die Gehörgänge dröhnt.
Geht’s geiler???!!!

Forsch und frech stachen wir so durch ländliche Gefilde zum Larimar-Hotel. Das Wochenende gestaltete sich dann ebens sportlich wie unser White Lover. Frühmorgens Laufen. Wunderbar Wellnessen.

Kulinarisch war’s auch: Frühstücksbuffet, Fünf-Gang-Menü, famoser Wein.

Perfekt auch im Profil. Und wie bestellt vorm ersten blauen Frühlingshimmel. Was das Baby alles an wesentlicher Serienausstattung und Mehrausstattung hat – bitte schön, das sprengt den Blog. Er selbst brachte 55.795,- auf die Straße. Jeden Cent wert.

Perfekt auch im Profil. Und wie bestellt vorm ersten blauen Frühlingshimmel. Was das Baby alles an wesentlicher Serienausstattung und Mehrausstattung hat – bitte schön, das sprengt den Blog. Er selbst brachte 55.795,- auf die Straße. Jeden Cent wert.

Und erotisch.
Denn während die Mehrheit der Paare, Menschen und Gruppierungen eher essend und schweigend die Tische bevölkerte, aßen und sprachen wir nahezu ohne Pause. Über – nona – Attribute schneller Autos. Eigenschaften echter Kerle. Und Kriterien bester Lover.
Weshalb auch hier Chiropraktikanten ihre Freud an verrenkten Hälsen und verdrehten Köpfen unserer unmittelbaren Nachbarn gehabt hätten…

Große Augen und Ohren bekam schlussendlich mancher noch, als ich in Bademanterl und Frottepantöffelchen (Zimmer räumen mittags, Hotel benutzen den gesamten Abreisetag, wir htten also schon gepackt) das weiße Streitross in der Einfahrt belud. Und den Schimmel dermaßen adjustiert wieder in die Garage dirgierte. (Ja, er lässt sich auch so süffig steuern.)

3. Gebüsch lässt grüßen

Nach absolvierten Testfahrten sattle ich dann meinen treuesten Passat. Bereits in die Jahre gekommen, lediglich 90 Gäule unter der aber immerhin ferrrrarrri roten Haube.

Wiewohl ich auf ältere Semester steh… aber der Umstieg von jungen Heißblütigen, voll im Saft Stehenden, auf den schon in die Jahre Gekommenen wird immer schwieriger.
Diesmal war ich dermaßen auf der Welle, dass ich psychisch immer noch mit White Zorro (Nissan 370Z) on the road war – während ich physisch den braven alten Kombi durch die Kurve peitschte.
Der Ärmste kreischte auf und radierte hart am begrasten und gebüschten Mittelstreifen, bevor er pfauchend und schnaufend in die Tankstelle schlitterte.

Demütig und sanft, mein (keine Ahnung wie viele Zylinder umfassendes) Herz fast in den Jeans vor Schreck, dirigierte ich den eing’schnappten Volkswäglerischen zur Zapfsäule.

Er hat als Revanche für dieses sadomasochistische Treatment gierig ganze 52 Liter geschluckt!

April 2010