Warum ich 90 % aller PR-Anfragen lösche
und was Unternehmen daraus lernen können
Als Journalistin bekomme ich täglich unzählige E-Mails.
Newsletter.
Presseaussendungen.
Kooperationsanfragen.
Produktvorstellungen.
Hotels. Coaches. Dienstleister. Start-ups. Expertinnen.
Vieles davon ist vermutlich gut.
Manches vielleicht sogar sehr gut.
Und trotzdem lese ich es nicht.
Etwa 90 % davon überfliege ich nur kurz oder lösche sie direkt.
Nicht aus Arroganz.
Sondern aus einem sehr einfachen Grund: Es funktioniert journalistisch nicht.
Wie Journalisten wirklich denken
Der amerikanische Journalist Derek Thompson formuliert es ziemlich direkt:
„Denke an den Journalisten, den du erreichen willst. Er liest täglich hundert PR-Anfragen.
Alle sind schlecht. Nicht die meisten. Alle. Weil sie nicht nützlich sind.“
Das klingt hart.
Aber im Kern beschreibt es exakt das Problem vieler Presseaussendungen.
Die meisten PR-Texte werden aus Unternehmenssicht geschrieben.
Redaktionen denken jedoch völlig anders.
Sie fragen sich nicht:
- Ist dieses Unternehmen sympathisch?
- Ist das Produkt besonders hochwertig?
Sie fragen sich nur eines:
Was hat mein Publikum davon?
Die fünf häufigsten PR-Fehler
Wenn ich mir PR-Anfragen anschaue, tauchen fast immer dieselben Probleme auf:
1. Keine journalistische Perspektive
Der Text wirkt wie Werbung.
2. Generische KI-Texte
Glattgebügelt, austauschbar, ohne Haltung.
3. Keine klare Struktur
Die wichtigsten Informationen fehlen oder verstecken sich im Text.
4. Schlechtes Timing
Themen kommen zur falschen Zeit.
5. Kein echter Mehrwert
Es fehlt der Aufhänger für eine Geschichte.
Kurz gesagt:
Die meisten Presseaussendungen erzählen keine Story, die für Medien relevant ist.
Sichtbarkeit ist kein Zufall
Viele Unternehmer hoffen, dass ein Journalist ihre Presseaussendung liest und daraus eine Geschichte macht.
Die Realität ist einfacher.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Option 1:
Du investierst mehrere tausend Euro in eine PR-Agentur.
Option 2:
Du lernst selbst, wie Redaktionen denken.
Alles andere ist Zufall.
Und auf Zufall baut keine nachhaltige PR.
Warum ich Holistic PR entwickelt habe
Deshalb habe ich „Echt sichtbar – Holistic PR™“ entwickelt.
Weil ich beide Seiten kenne.
Die Seite der Redaktionen.
Und die Seite der Unternehmerinnen und Unternehmer.
Ich sehe täglich, wie viele großartige Anbieter unsichtbar bleiben, weil ihre Kommunikation nicht medientauglich ist.
Echt sichtbar – Holistic PR™ verbindet deshalb drei Ebenen:
- journalistisches Denken
- strategische Positionierung
- klare Kommunikation
Damit aus einer Presseaussendung eine Geschichte mit Medienpotenzial wird.
Wenn du sichtbar werden willst
Wenn du dein Business in Medien, Podcasts oder Interviews bringen willst, stell dir immer zuerst eine Frage:
Warum sollte sich eine Redaktion dafür interessieren?
Genau dort beginnt echte PR.
Hier geht’s zu „Echt sichtbar – Holistic PR™“.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu PR & Medienarbeit
Warum ignorieren Journalisten viele Presseaussendungen?
Journalisten erhalten täglich eine große Anzahl an PR-Anfragen. Viele davon sind aus Unternehmenssicht geschrieben und bieten keinen klaren Mehrwert für Leser, Zuschauer oder Hörer. Wenn der journalistische Aufhänger fehlt oder der Text wie Werbung wirkt, wird die Anfrage meist nicht weiter berücksichtigt.
Wie muss eine Presseaussendung aufgebaut sein, damit Medien sie beachten?
Eine gute Presseaussendung orientiert sich an journalistischen Kriterien. Sie beantwortet klar die wichtigsten Fragen:
Was ist neu? Warum ist das relevant? Was hat das Publikum davon?
Außerdem sollte sie klar strukturiert sein, einen verständlichen Aufhänger haben und eine Geschichte erzählen, die für das Medium und dessen Zielgruppe interessant ist.
Können kleine Unternehmen überhaupt in die Medien kommen?
Ja. Sichtbarkeit in Medien hängt nicht nur vom Budget ab. Entscheidend ist, ob eine Geschichte für eine Redaktion interessant ist. Auch kleine Unternehmen oder Selbstständige können mediale Aufmerksamkeit bekommen, wenn sie ihre Themen journalistisch denken und ihre Expertise klar kommunizieren.




