fifty something

Von Funky Fifty zu Fifty Something: Warum jetzt so richtig hochgeschaltet wird!

Manchmal musst du einen Blick in den Rückspiegel werfen, um zu sehen, wie viel PS du eigentlich auf die Straße gebracht hast.

Vor rund zehn Jahren hat sich mein Leben drastisch verändert. Burnout, Jobverlust, Trennung … ich hab‘ eine zeitlang gebraucht, um wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. Und irgendwann war ich dann 50 plus, fifty somethung und habe ein paar Texte geschrieben, damals unter dem Titel ‚Fu… Funky Fifty‘. Eine interimistische ,Ehe light‘ und ein paar Lebenserfahrungen ließen moch das Schreiben vorübergehend stoppen.

Heute bin ich Journalistin, Autorin, Sichtbarkeitsexpertin und (immer noch) begeisterte Auto- & 125er-Testerin, Bike-Sozia.

Und weißt du was? Die Vorfreude von damals war bloß das Warm-up! Das Leben ab 50 bremst dich keineswegs aus oder ab, jetzt wir erst so richtig hoch!

Aus ‚Funky Fifty‘ wird ab heute ein neues, großes Kapitel auf meiner Seite: Fifty Something.

Ein neuer Blog und ein Lebensgefühl, das sich ab jetzt durch all meine Welten ziehen wird. auf meinen Social-Media-Kanälen (Facebook, Instagram, LinkedIn, TikTok), in meinem brandneuen WhatsApp-Kanal und bald auch gedruckt zwischen zwei Buchdeckeln, denn als Autorin brennt mir einiges auf der Seele.

Wir starten heute genau dort, wo die Reise damals im Kopf begann. Hier ist er, mein Text von vor zehn Jahren. Nahezu ungefiltert, zeitlos und das perfekte Fundament für alles, was ab jetzt mit Vollgas auf dich zukommt.

Schnall‘ dich an!


Kick-Off-Blog-Post-Funky-Fifty (4. Juli 2019)

Wie könnte es anders sein, gaben auch diesmal meine besten Söhne den Anstoß zum Anfang, zur ersten Blogstory, zum ersten Blog Post des mittlerweile dritten Blogs. Wo Gefühle, das Empfinden und Fühlen vorneweg stehen.

Seit Wochen will ich die neue Blogstrecke eröffnen, nahezu täglich gab es irgendein Ereignis, bei dem ich mir dachte „Hah! Perfekt für den Start.“ bzw. bastelte ich gedanklich einen ursuperprickelnden Einstieg …


Alles Bullshit. Alles verworfen.


Auf diesen Tag musste die Einstiegsstory warten, D I E S E N, denn mit D I E S E M  Tag hat auch der Jüngere meiner beiden Supersöhne erfolgreich die Matura absolviert.

Ich bin so stolz auf Euch!

Hiermit zuerst:
Öffentliche begeisterte Gratulation an meine sensationellen Söhne – ehemalige pm-Blog-LeserInnen erinnern sich an die beiden Racker als die „besten Buben“ 😉 – zu Eurer schulischen Leistung: Ihr habt beide mit Bravour die HTL-Matura geschafft. Toll, ich bin superstolz auf Euch!

Zweitens: Ich bin sowieso stolz auf Euch und liebe Euch über alles.

Einfach so, weil Ihr IHR seid, weil Ihr meine Söhne seid, weil da trotz aller Meckereien und Keppeleien und Regeln meinerseits und aller Grenzen-Auslotungen und Mamas-Nerven-Testen und Auflehnen eurerseits nach wie vor dieses bedingungslose Annehmen existiert.

We are family.

Komme, was da wolle und war.

Drittens: Ich ergehe mich an dieser Stelle nicht in Huldigungen an die Supersöhne, das mache ich vielleicht an der einen oder anderen passenden Stelle.

Fakt ist: Flügge sind sie schon lange, die Matura ist abgehakt, sie gehen ihre Wege … und mein Leben nimmt, allerdings ebenfalls schon seit geraumer Zeit, eine Wende.

Copyright: Christian Houdek

Funky Fifty

Viertens: Nun bin ich endlich an Punkt und Ursache dieses neuen Blogs gelangt.
Funky Fifty. Verflixte verrückte Fünfzig. Jene Lebensphase, in der  …

  • die Kinder mehr oder minder aus dem Haus sind und frau von der Single-Mum zur Empty-Nesterin mutiert
  • die neue Falte, die man morgens im Spiegel entdeckt, nicht die erste ist
  • der Frisör des Vertrauens ein Vermögen durch monatliches Haarefärben verdient (der Beautydoc ebenfalls)
  • du dich nicht mehr echauffierst, wenn dir irgendein Kerl hinterherpfeift, sondern dir ganz im Gegenteil die Haxen ausfreust
  • das letzte Drittel im Leben eingetroffen ist, in dem die körperliche Spannkraft der irdischen Schwerkraft nachgibt … an allen nur erdenklichen Stellen …
  • du durchzechte Nächte schwerstens büßt
  • du beginnst zu überlegen, wie su von dieser wunderbaren Welt dereinst abtreten willst
  • du verdammt nochmal Rechungen anstellst wie „Im Jahr 2018 betrug die durchschnittliche Lebenserwartung von neugeborenen Frauen in Österreich circa 84 Jahre. Hm, das wären also noch circa 33 Jahre, das sind 396 Monate … ähh …396 Monate? … irgendwie verdammt wenig!“

Hundert Gründe, um …

Es gäbe also hunderte Gründe, um in diesem Lebensalter den Kopf hängen zu lassen.
Und es gibt hunderte, wenn nicht tausende Gründe, um gerade jetzt, mit all der Erfahrung, all dem Erlernten, den Kopf extra hoch zu halten.

Spannend für mich ist, dass ich in all den vergangenen Wochen wirklich an völlig andere Einstiege in diesen neuen Blog gedacht habe.

Und ganz ehrlich, auch es wenn jetzt wie eh und je nach der Juhuuu-Petra klingt, die viele von Euch kennen, die in vielen ihrer Lebenszeiten die personifizierte Lebensfreude und Leichtigkeit und Scheiß-da-nix und so weiter und so heiter WAR und IST: Meine engsten Freunde und -innen und meine engste Familie wissen, dass es auch dunkle, schwierige, intensive und nicht so supidupi Zeiten gab.

Und gibt.
Und vielleicht geben wird.

Denn: Was mir mittlerweile klar ist: Jeder Mensch – auch die Wohlhabendste, die Erfolgreichste, die Schönste, die Klügste, die Gewinnendste, die Fröhlichste – hat ihre/seine dunklen, die Schattenseiten.
Wo’s nicht so läuft, wie du’s gerne hättest.

Polarität und so

Weil diese wunderbare Welt nun mal von Polarität geprägt ist.  Zum Verständnis und Leben hier auf der Erde sind eben zwei scheinbar widersprüchliche, einander ausschließende und doch  komplementäre Beschreibungsweisen notwendig. Wir finden’s nur schön, weil wir anderes hässlich finden. Auf Tag folgt Nacht. Hell braucht dunkel, reich bedingt arm. Und es ist das leiwand, was sich vom Unleiwanden unterscheidet.

Deswegen FUNKY FIFTY.

Es ist geil und g’schissen zugleich. Vorteile und Nachteile gehen mit dem Älterwerden einher. Positives folgt Negativem und umgekehrt.

Letzendlich ist es – wie auch in jungen Jahren – immer eine Frage der Perspektive: Finde ich es nun schmeichelnd und leiwand? Oder entrüste ich mich? Oder nehme ich es einfach an?

Bei mir hängt das, ganz ehrlich, und das will und werde ich hier auch sein, von der Tagesverfassung ab.

Ruhe ich in mir, kann mich weder Falte noch Kerl noch sonstirgendwas erschüttern.

Hab ich einen BadhairBadsoulBadskinday, sieht die Sache eher grimmig aus – der Arme tut mir jetzt schon leid …

Hab ich einen FunkyJoyGreatDay, tanze ich Cha-Cha-Cha oder Jive oder hüpfe vor purer Lebensfreude und schenke ihr (der Falte) und ihm (dem daherlaufenden Kerl) mein charmantestes Lächeln.

Klingt kompliziert?
Nein.
Typisch Frau.
Und wir Frauen sind nicht schwierig.
Wir folgen nur unseren Gefühlen.
Und die wechseln nun mal.

Bis bald!

Eure Funky Fifty-Petra

4 Kommentare zu „Von Funky Fifty zu Fifty Something: Warum jetzt so richtig hochgeschaltet wird!“

  1. Gratuliere liebe Petra, super Idee, toll umgesetzt ? nicht nur deshalb weil ich ebenfalls genau an diesem Punkt im Leben angelangt bin werde ich bestimmt oft in deinem Blog schmökern ? ? ?? ?Alles Gute, Gabi Frank

    1. Anita Schlömmer

      Petra, einfach genial?! So wie du eben bist! Ich liebe es, wie du deine Gedanken/Gefühle zu Papier bringst…und habe dich beim Lesen deiner Zeilen „bildlich“ vor mir!
      Ich weiß, wir werden eine tolle und authentische Blog-Zeit mit dir erleben;)!
      Alles Gute dir!
      Anita

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